F³ Maritime Technology
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Wal - PAL v3 (pat.)

Bild
Der WAL - PAL v3 ist teilweise transparent und ist mit einer LED zur Funktionsprüfung ausgestattet. Er erzeugt ein breites Spektrum an Geräuschen, um Großwale vor Kollisionen mit und Angriffen auf Boote zu bewahren. Das Gerät wird hinter dem Boot an einem Stahlseil bei bis zu 8 kn geschleppt. Ein kleines Scherbrett hält es auf ca. 2 Meter Tiefe.
Das Feedback von rund 370 Kunden zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit unbeschadet durch die "Orca-Alley" zu kommen, auf 99,3% steigt: Der Einsatz des Wal-PAL verringert die Schadenswahrscheinlichkeit von 11% (ohne Gegenmaßnahmen) auf nur 0,7%, eine Verringerung um 94%. (Hier finden Sie weitere Details zur aktuellsten Feedbackanalyse und zu den Hintergründen).

Die Edelstahl-Schleppleine wird einfach an der Heckreling befestigt. Bruchlast aller Verbindungen > 220 Kg.  Formgebung und Handhabung wurden umfangreich mit Fischern und Seglern erprobt und mit Bert Frisch von Trans Ocean (Verein zur Förderung des Hochseesegelns e.V.) optimiert.​ Verhindert häufig nicht die Annäherung von Delphinen. Aktuelle Medienberichte hier.

Bestellung oder Rückfragen: Bitte kontaktieren Sie uns!


Der Wal-PAL (pat.) steckt in einem sehr robusten, UV-geschützten Gehäuse. Um die Sicherheit an Bord zu erhöhen, ist er leicht und schwimmfähig. In Deutschland gefertigt und getestet. Zwei Jahre Garantie auf Produktionsfehler.
Wal - PAL- Merkmale:
  • Stromlinienförmig
  • Schnell befestigt
  • Akustischer Funktionstest
  • Sehr robust, UV-geschützt
  • Batterie austauschbar
  • Geschleppt in 10 m Entfernung vom Ruder
  • Einsatztiefe ca. 2 Meter
  • Bruchlast ca. 140 Kg
  • Schleppeigenschaften bis 8 Knoten getestet
  • Bei Interaktion  Geschwindigkeit auf 6 kn reduzieren
  • Mit Trans-Ocean optimiert
PAL: Technische Daten:
  • Datenspeicherung (optional): Gesamtdauer, Einsatzdauer, Temperatur, Signalabgabe
  • 250 g leicht, schwimmt
  • Bis 300m Wassertiefe getestet
  • 185 mm lang, 60 mm Durchmesser
  • Bohrungen beidseitig 6 und 11 mm
  • Umprogrammierbar
  • Wasserschalter
  • Ungefähre Batterie-Lebensdauer (temperaturabhängig):
    • 4 Jahre Standby
    • Bis zu 2 Jahre im typischen Betriebszyklus
Eigenschaften WAL-PAL v3:
  • Teils transparent mit LED zur Funktionsprüfung
  • Wellenform: Breitbandsignal  
  • Frequenz: 10-160 kHz Breitband
  • Signaldauer: 0,3 s  
  • Signalpause 4 s
  • Nebensignal: Wiederholungsrate: 8 - 24 s, zufällig
  • Signal programmierbar
  • Automatische Aktivierung im Wasser
  • Quellpegel: 145 dB re 1µPA @ 1 m peak
  • Wirkradius: ca. 200 m

Kundenrezensionen und Orca-Interaktionen
Hier geht's zur Feedback-Analyse und zu den Hintergründen


Wir haben gerade den Golf von Biskaya mit installiertem „Wal-PAL“ überquert. Vorgestern Nacht, etwa 60 Seemeilen vor Gijón – bei stockfinsterer Dunkelheit –, schug unser RADAR alarm aufgrund zweier ARPA-Ziele, die plötzlich direkt hinter dem Boot auftauchten und eine Kollisionswarnung auslösten. Die Ziele trennten sich, während sie sich vom Schiff entfernten, und verschwanden augenblicklich. Ich sehe darin ein wahrscheinliches Anzeichen für die Wirksamkeit des „Wal-PAL“.

Unsere La Lola ist 15 Meter Lang und 4,5 Meter breit. Am 5, Mai passierten wir nachts bei Wind und Strom von vorne mit geringer Geschwindigkeit Gibraltar. Den Wal-Pal hatten wir ununterbrochen in Schlepp. Querab Barbate waren mittags die Wind - und Stromverhältnisse besser, so dass wir etwa auf 5 kn Fahrt durchs Wasser kamen. Zu dieser Zeit wurde ein anderes Boot in ca 1-2 Seemeilen Entfernung von Orcas angegriffen. Wir blieben zum Glück verschont. 
Am 8. Mai dann, ca. 30 Seemeilen vor Cascais/ Lissabon, tauchte nur wenige Meter neben uns auf BB ein Orca auf . Zu diesem Zeitpunkt hatte ich den Pal an Bord geholt, da er wegen unserer hohen Geschwindigkeit von 8-9 kn wiederholt aus dem Wasser gesprungen war. Die Wellenhöhe betrug etwa 2 m. Unmittelbar nach der Sichtung drehten wir das Boot in den Wind und ich setzte den PAL wieder ein. Wenige Minuten nachdem der einzelne Orca verschwunden war, tauchten zwei Schwertwal-Flossen in einer Entfernung von 30 - 60 m an Stb auf und ragten bewegungslos aus dem Wasser, obgleich sie mit gleicher Geschwindigkeit (ca. 7kn) neben uns blieben.   Dann erschienen für mehrere Sekunden 2 Köpfe senkrecht aus dem Wasser und verharrten wie gelähmt bis sie wieder abtauchten und wir sie aus den Augen verloren.


Haben Sie Ihren Wal-PAL eingesetzt? – Ja, zweimal.
Wo? – Straße von Gibraltar (Dez. 2025) / südlich von Lissabon (Jan. 2026).
Wie ist es gelaufen? – Alles in Ordnung.
Wurden Orcas gesichtet? Ja.
Interagierten sie mit Ihrem Boot? Ja. Sie umkreisten das Boot.
Verursachten sie Schäden? Nein, sie verschwanden nach wenigen Minuten.
Bitte teilen Sie uns auch die Umstände mit. Mehrere Orcas (3–4 gesichtet) näherten sich dem Boot. Wenige Minuten nach dem Ausbringen des Wal-PAL verschwanden sie. ---

Wir sind im Oktober 2025 mit einer 47-Fuß-Yacht und einer 49-Fuß-Yacht (Segeln, Mono) durch die Strasse von Gibraltar Richtung Kanaren gefahren. Beide Schiffe hatten den Wal-PAL hinten dran. Wir hatten keine Sichtungen und keine Interaktionen. 

Am 29.06.25 sind wir von Cascais weiter nach Sines gesegelt und haben den PAL nachgezogen. Vor Sines hatten wir erste Sichtungen von Orcas, jedoch keine Kontakte mit unserem Segelschiff. Auch am folgenden Tag von Sines nach Lagos hatten wir den PAL im Einsatz und sind mehreren Orcas – Rudeln begegnet. Sie haben unser Boot jedoch nicht beachtet. Ab Lagos bis Barbate hatten wir dann keine Sichtungen mehr von Orcas. Unser Fazit: Wir haben uns jederzeit dank dem PAL sicher gefühlt. Herzlichen Dank für dieses Produkt. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Forschung für die Zukunft nur das Beste.

Wir hatten vermutlich am 6. August 2025 eine Begegnung mit einem Orca westlich der Gibraltarstraße, etwa 16 Kilometer vor der marokkanischen Küste, aber sicher sind wir uns nicht. Ein Crewmitglied angelte am Heck und fing eine kleine Dorade. Dann sah er einen großen Fisch, vermutlich einen Orca, der sich der Angel näherte, wahrscheinlich interessiert an der Dorade, sich aber bald wieder von unserem Boot entfernte. Wir vermuten, dass der Orca von der PAL vertrieben wurde. Wir haben den PAL von den Balearen bis zu den Kanarischen Inseln eingesetzt. Uns gefielen das Design und sein Verhalten auf See.

Ich habe den WalPal ab Mitte Biscaya bis Gibraltar auf der gesamten Reise geschleppt . Ich war 70 Tage unterwegs und habe auf jeder Etappe im offenen Atlantik das Gerät benutzt. Habe mich meistens entgegen den Empfehlungen in tieferen Gewässern befunden . 20 meter waren meistens garnicht sicher zu befahren. Hatte keine Sichtung. Habe mich aber nach ORCA.PT definitiv in den Zugbahnen der Orcas befunden . Eine Sache allerdings die mir komisch vorkam ist dass mich jede Menge Delfin besuch hatten die mich manchmal sehr lange begleitet haben. Habe das Gerät mit 5 meter Leine und Gummistrup gezogen. 

Ja, ich habe die Wale-Pals benutzt und war zufrieden damit. Ich bin von La Roquelle aus über die Biskaya nach Gibraltar gesegelt. Nahe Cascais kam eine Gruppe Orcas auf uns zu, wich aber kurz vor unserer Seite aus. Ich bin mir natürlich nicht sicher, ob die Geräte der Grund für das Ausweichen waren, aber es ist bereits das zweite Mal, dass ich ihnen begegnet bin (letztes Jahr kurz nach Gibraltar, auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln), und sie haben mich nicht angegriffen. Ich werde den Wal-PAL auf jeden Fall immer dabei haben wollen, wenn ich in diesen Gebieten segle. (Ich werde voraussichtlich im Oktober in die Karibik zurückkehren und mich dann bei Ihnen melden, um zwei weitere für mein neues Boot zu kaufen.)

Wir haben ja vor 3 Jahren deinen Wal-Pal gekauft. Hatten ihn schon einige male im Wasser als Vorsichtsmassnahme, aber nie Orcas gesehen. Ich bin aber fest davon überzeugt, das er wirkt und bin so einiges entspannter am segeln. Wir werden im kommenden Frühling / Sommer an der Portugisischen Küste unterwegs sein und ich kann dir dann wieder berichten. 

Im vergangenen Sommer nutzten wir das Whale Pal-System regelmäßig an der Nordküste Spaniens. Mehrere Interaktionen mit Orca wurden in der Nähe unseres Bootes erwähnt, aber wir sahen keine Tiere, daher fand keine Interaktion statt. Ich kann lediglich sagen, dass das Signal die Delfine fernhielt. 

Wir hatten 2 Begegnungen :
17.8.2025 / 11.56h / Nähe Islas Sisargas ( Westlich A Coruna ) Kurs West eine Gruppe Wale ca. 300m Voraus. Maschine aus, alle Elektronik aus, Wal- PAL ins Wasser, Still treiben lassen. In den folgenden ca. 5min entfernte sich die Gruppe 90 Grad zu unserem Kurs Richtung offene See. Nach ca. 10min Wartezeit haben wir die Fahrt fortgesetzt.
23.8.2025 / 12.08h / Südlich Porto ( Höhe Paramos/Esmoriz ) Kurs Süd eine Gruppe Wale ca. 300m voraus. Sichtbar ca. 1-2 min. 90 Grad Kurswechsel Richtung Ost ( Strand ) in das flachere  Wasser und Wal- PAL ins Wasser. Nach ca. 5 - 10 min zurück auf alten Kurs aber küstennäher in flacherem Wasser.
In beiden Fällen gab es weder Interaktionen noch Beschädigungen.
Kann gut sein das der Wal- PAL einen Beitrag zur Vermeidung näherer Begegnungen geleistet hat. Ihre bisherige Statistik scheint das ja auch nahe zu legen. Wir haben uns auf jeden Fall etwas beschützt gefühlt und das ist ja auch schon ein Wert an sich 🙂.

Wir haben zwischen dem 7. und 17. November 2025 zwischen Vigo und Cabo del Gato zwei Wal-PAL mit einer 50 cm langen Leine und Ösen direkt an den Rudern unseres Katamarans befestigt.
Keine Sichtung. Wenige Tage später gab es in der Gegend (Vigo) einen Angriff. Außerhalb von Vigo haben wir viele Delfine gesehen.


Wir hatten den (neuen) Whale-PAL im Oktober 2025 auf dem Weg von Brest nach Lissabon teilweise eingesetzt. Direkte Orca Sichtungen gab es dabei nicht. Aus Berichten haben wir erfahren, dass es während dieser Zeit in dieser Region Interaktionen von Orcas mit Yachten gegeben hat.

Im September 2022, etwa 20 Seemeilen westlich von A Coruña, wurden wir nach unserer Abfahrt von Orcas angegriffen. Dabei wurde unser Ruder beschädigt, sodass wir den Winter 2022/23 zur Reparatur in A Coruña an Land verbrachten.
Letztes Jahr im September warteten wir in Irland auf ein günstiges Wetterfenster für die Überfahrt nach A Coruña. Nach langem Zögern – und weil bereits wieder Orcas vor der spanischen Nordküste gesichtet worden waren – entschieden wir uns schließlich für den Kauf des teuersten Pingers auf dem Markt, Ihres Wal-PAL.
Etwa 50 Seemeilen vor der spanischen Nordküste warfen wir den Pinger über Bord und holten ihn vor der Hafeneinfahrt wieder ein. Wir erreichten A Coruña gegen 3:00 Uhr morgens. Am nächsten Tag erfuhren wir, dass in derselben Nacht um 4:00 Uhr – buchstäblich in unserem Kielwasser – ein Boot von Orcas beschädigt worden war.
Hatten wir einfach nur Glück? Oder hat der Wal-PAL geholfen?
Ein weiterer Grund für den Kauf des Geräts war unser beruhigendes Gefühl, was nicht unwichtig ist. Wenn man das Gefühl hat, alles in seiner Macht Stehende getan zu haben, segelt man entspannter.


Ja, wir haben das WalPal-System 2025 auf unserer Fahrt von Portugal zu den Azoren eingesetzt. Wir starteten in Lagos und nahmen die kürzeste Route von 20 m Wassertiefe bis 1000 m. Während dieser etwa zwei Stunden war das WalPal-System im Einsatz. Wir haben weder Delfine noch Wale gesichtet. Daher lässt sich schwer sagen, ob es funktioniert hat oder nicht … aber ich bin froh darüber. :) Von Gibraltar bis Lagos segelten wir innerhalb der 20-m-Wassertiefe und hatten keine Probleme. Das WalPal-System war bereit, bei Sichtungen auszulösen, aber wir hatten keine. Allerdings hörten wir von mehreren Yachten weiter draußen, die unterwegs Vorfälle hatten.
Wir segeln mit einer Outremer 45 und hatten ein WalPal-System im Einsatz.

Wir hatten den PAL von Sept. 2024 Biscaya bis Nov. 2024 Marokko im Einsatz und tagsüber im standby bzw. nachts im Wasser hinterhergezogen. In Galizien gab es mehrmals in der Nähe Attacken aber bei uns nie. Wir haben auch keine orcas gesehen. 

Haben Sie Ihren Wal-PAL eingesetzt? Ja
Wo? Im Atlantik, Iberische Halbinsel und Biscaya, zwischen der Straße v. Gibraltar und ca. 100 sm S Brest (F)
Wie ist es gelaufen? Problemlos, lediglich das Drahtseil haben wir wegen der einfacheren Handhabung durch die gleiche Länge Dyneema (4 mm) ersetzt, dadurch gibt es keine Kinken beim Ausbringen. Ausgebracht wurde immer Nachts, und bei Sichtung.
Haben Sie Orcas gesichtet? Ja, mehrmals, und auf Orcas.pt dokumentiert.
Haben diese mit Ihrem Boot interagiert? Nein. Einmal nahe gekommen aber abgedreht.
Haben sie Schäden verursacht? Nein.

Ich habe den Wal-Pal in Nordspanien eingesetzt. Am 2. September 2024 sichteten wir einen Orca in der Ria Arousa. Der Orca schwamm 100 Meter vor uns unter dem Boot hindurch und tauchte 100 Meter hinter uns an der Oberfläche auf. Anschließend schwamm er sofort auf ein anderes Segelboot in einem Kilometer Entfernung zu und zerstörte dessen Ruder. An diesem Tag wurden in der Ria Arousa drei Boote angegriffen.
Der Wal Pal hat mein Boot gerettet. Vielen Dank.


Haben Sie Ihren Whale-PAL eingesetzt? ja, Von Cherbourg bis Alvor, Algarve
Wie ist es gelaufen? er liess sich recht leicht ausbringen und wieder einholen, einzig die Gefahr an Fischernetzen Markierungen hängen zu bleiben zwang uns oft ihn einzuholen.
Haben Sie Orcas gesichtet? Nein, nur viele Notrufe von anderen Booten empfangen (5 bis 6)

Haben Sie Ihren Whale-PAL eingesetzt? Ja bei jedem Trip. 
Wo? vom 30.08.2025 La Rochelle, Frankreich nach Santander, Spanien, dann die gesamte europäische Küste entlang bis La Línea, Spanien, dann über Tanger, Marokko bis Höhe El Jadida, Marokko (20.01.2026)
Wie ist es gelaufen? Er hat seine Aufgabe erfüllt. Er gab uns ein sicheres Gefühl. 
Haben Sie Orcas gesichtet? 5 junge Tiere
Haben diese mit Ihrem Boot interagiert? Ja, sie kamen von achtern lautlos heran. Einer Steuerbord achtern, einer 1 Meter neben dem Boot Backbord Höhe Kiel, zwei parallel schwimmend Backbord 2 Meter entfernt. Ein weiterer links daneben 3-4 Meter entfernt. Dann sind sie alle plötzlich nach Backbord schnell abgedreht und verschwunden. Das ganze dauerte ca. 3 Minuten.
Haben sie Schäden verursacht? Nein

Haben Sie Ihren Whale-PAL eingesetzt? Ja, in 2024
Wo? Von der südlichen Biskaya in Richtung Süden bis ins Mittelmeer hinein (etwa bis Höhe Motril)
Wie ist es gelaufen? Sehr gut. Durch die einfache Handhabung war das Ausbringen und Einholen ein Kinderspiel.
Haben Sie Orcas gesichtet? Nein, aber 2 Boote etwa eine halbe Meile neben mir hatten Sichtkontakt und sind daraufhin mit Vollgas in meine Richtung gelaufen. Ob die Orcas vielleicht sogar dann durch meinen ausgebrachten PAL abgeschreckt wurden oder einfach nur durch die niedrigere Wassertiefe kann ich nicht sagen, jedenfalls haben die Orcas die beiden Boote letztlich nicht angegriffen.
Haben diese mit Ihrem Boot interagiert? nein

Haben Sie Ihren Whale-PAL eingesetzt? Ja, im Sommer 2025 von Mitte Juli bis Anfang September 
Wo? Ab Brest bis Gibraltar 
Wie ist es gelaufen? Hat alles gut funktioniert. Einfache Nutzung
Haben Sie Orcas gesichtet? Höhe Brest. 1 Orca in Entfernung,  danach Wal Pal  genutzt.
Haben diese mit Ihrem Boot interagiert? Nein.
Haben sie Schäden verursacht? Nein.

Ich bin letztes Jahr von den Niederlanden aus die Atlantikküste entlang, rund um die iberische Halbinsel bis nahe Barcelona gesegelt. Gestartet bin ich im August und angekommen Ende November. Den Wal-Pal habe ich ab Boulogne sur Mer immer, sobald wir die Segel gesetzt hatten, ins Wasser gelassen und hinterher geschleppt. Bei Maschinenfahrt habe ich den Wal-Pal nicht zu Wasser gelassen. Wir haben vermutlich zweimal junge Orcas gesichtet, die in ca. 15-20m schräg hinter unserem Boot (150° zum Kurs) einmal aufgetaucht sind. Sie sind dann aber wieder abgetaucht und wurden nicht mehr gesichtet. Das eine mal in der Bucht von Cadiz. Hier wurde auch in der Nähe zur gleichen Zeit eine Attacke von orca.pt am 18.10.2024 gemeldet.
Wir selbst haben auf der ganzen Reise keine einzige Berührung mit einem Orca erfahren. Ich war sehr froh, den Wal-Pal an Bord gehabt zu haben. Ich habe mir einfach weniger Sorgen gemacht und konnte entspannt meine gewünschten Kurse segeln. Am Hotspot von Cabo Trafalgar (Barbate) bis durch die Straße von Gibraltar bin ich natürlich dicht unter der Küste gesegelt. Obwohl ich nicht akribisch die 20m Tiefenline abgesegelt bin. Der Wal-Pal ist bisher immer gänzlich unbeschadet wieder aufgetaucht.


Ich habe den Wal PAL im letzten Jahr, von Brest über die Biskaya bis rein ins Mittelmeer, dauerhaft eingesetzt.
Ich hatte am 08.07. 2024, zwischen Barbate und Tarifa eine Sichtung der dort lebenden Gruppe von vier Orcas.
Drei waren weiblich und ein Männchen. Sie näherten sich meinem Boot und ich habe sofort den Kurs geändert und bin unter Maschine, aus der 30 Meter Zone in noch flacheres Wasser gefahren. Ob es nun am Wal PAL gelegen hat oder dem Kurswechsel kann ich nicht sagen, die Gruppe hat sich mir nur auf fünfzig Meter genähert und dann wieder von mir abgelassen und sich entfernt.

Benachbarte Segler: "haben den pal deployed, als die orcas schon da waren und den ersten kontakt mit dem boot hatten. danach blieben sie auf abstand"

Wir haben vor ein paar Tagen Gibraltar sicher passiert. Wir kamen von den Azoren und sind direkt auf die Meerenge gelaufen. Wir hatten keinen Kontakt mit den Orcas und haben auch keine gesehen. Wir hatten den PAL rechtzeitig ca. 40sm vor der Passage installiert und erst ca. 30sm hinter Gibraltar im Mittelmeer wieder eingeholt. Einen Tag später ist genau auf unserer Route in der Nähe von Tarifa ein Segelboot durch einen Orca Angriff gesunken. Wir haben über den Einsatz auf unseren Kanälen berichtet. Siehe hier.

Wir hatten am Montag, den 5. August, auf unserem Weg von Aberwrach nach Cherbourg um 20:40 Uhr eine weitere Begegnung mit 3 oder 4 Orcas, Position 49°13.123 N 003° 26.008 W. Wir segelten in nordöstlicher Richtung. Sie kamen aus Ost > West. Wir hatten den Wal-PAL im Wasser. Ein Orca kam auf der Steuerbordseite auf 3 Meter heran.  Und ging direkt zum Ruder. Plötzlich blies er viele Luftblasen heraus. Lag es daran, dass er mich gesehen hatte? Oder weil er den Wal-PAL gehört hat? Ich weiß es nicht, aber sie sind weggeschwommen. Ich glaube, dass der Wal-PAL seinen Job gemacht hat.

Ich segle einen 50-Fuß-Katamaran und wir haben gerade die Straße von Gibraltar ohne Probleme passiert. Wir hatten Ihre beiden Wal-PALs während unserer Reise entlang der Südküste Portugals bis etwa 100 Seemeilen nach Gibraltar im Einsatz. Natürlich werden wir nie erfahren, ob wir einfach nur Glück hatten oder ob Ihre Pinger eine wirksame Abschreckung waren. Ungefähr zur gleichen Zeit und am gleichen Ort wurde jedoch eine weitere Yacht von Orcas (ZDF-Info) versenkt. Drei Feedback-Punkte, die Sie berücksichtigen sollten: Erstens wurde einer der Pinger aktiviert, während er sich noch in Ihrer Tasche befand, aus Gründen, die ich nicht verstehe. Ich nahm die Batterie heraus und der Piepton verschwand. [Der Wal-PAL verfügt im Inneren über einen sichtbaren Kupferkontakt, der das Gerät aktiviert, wenn man sich ihm mit einem Finger, Wasser oder einer Stahlleine nähert. Bei längerer Lagerung bitte mit Bläschenfolie abkleben]. Zweitens hätte ich es geschätzt, wenn Sie am Ende jedes (Stahl-)Seils ein kleines Musketon/Hank mitgeliefert hätten, um es einfach mit dem Boot verbinden/trennen zu können. [Unsere Kunden verfügen über eine solche Vielfalt an Booten, dass wir ihnen die Einzelheiten der Befestigung überlassen]. Drittens segle ich einen 50-Fuß-Katamaran, daher waren zwei Pinger im Einsatz. Als ich die beiden Pinger an der Innenseite jedes Rumpfes anbrachte, stellte sich heraus, dass sie zu nahe beieinander lagen und sich verflochten. Dann habe ich sie jeweils an der Außenseite jedes Rumpfs befestigt und alles war in Ordnung. Vielleicht empfehlen Sie Katamaran-Benutzern, die Anbringung an der Außenseite jedes Rumpfes vorzunehmen.

Wir segeln eine Bavaria 42. Von La Coruña nach Süden schleppten wir 3 Stahlseile (3mm Durchmesser, 10 m lang) dicht unter der Oberfläche, um eine Annäherung von Walen von achtern zu verhindern. Am 12. 3. 24 segelten wir  von Lissabon gen Süden und rundeten Cabo Sao Vicente. Eine Stunde südöstlich ist bei Sagres eine Bucht, dort wollten wir ankern. Den Wal-PAL hatten wir in Standby im Cockpit. Vor dem Eingang der Bucht befindet sich eine Barre, dort ist es zirka 25 Meter tief.  Dort wollten wir die Segel bergen, hatten die 3 Schleppseile schon eingeholt. Der PAL lag weiterhin trocken in Standby.
Als wir mit den Bergen der Segel anfangen wollten, zirka 100 Meter vor der Einfahrt in die Ankerbucht, erfolgte der Angriff der Schwertwale. Aus heiterem Himmel sozusagen, die Tiere hatten wir vorher nicht gesehen. Sie kamen getaucht direkt aufs Boot zu. Es gab vorher kein Spiel mit dem Boot, Auftauchen oder am Boot entlang schwimmen.
Wind und Welle waren mäßig, Wind zirka 10 knoten, eine alte Dünung. Wir hatten Kurs Richtung Land, als die Schwertwale unser Ruder packten und das Boot um 180 Grad Richtung See drehten. Nachdem das Ruder wieder frei war, gingen wir sofort wieder auf Gegenkurs, wieder auf die Bucht zu. Ich habe den Wal-PAL aus dem Beutel geholt und ins Wasser gegeben. Unmittelbar danach hat der Angriff aufgehört. Später haben wir erfahren, dass im gleichen Seegebiet 2 weitere Yachten von Schwertwalen angegriffen worden waren. Die hatten weniger Glück: bei beiden Yachten wurden die Ruder abgebrochen. Seither schleppen wir unseren Wal-PAL kontinuierlich, wenn wir entlang der iberischen Küste segeln.
Wir sind sehr froh, dass wir den Wal Pal haben. Toll, dass Sie dieses defensive Abwehrsystem gegen diese nutzlosen Angriffe der Schwertwale nicht nur entwickelt haben, sondern dieses auch immer weiter verfeinern. Die Wirkungsweise des Gerätes war für uns sehr beeindruckend und gibt uns bei unseren weiteren Segeltörns in diesem Seegebiet die nötige Sicherheit. Danke dafür.


Ich habe den Wal-PAL im April auf dem Weg von Lagos nach Madeira im Schlepp gehabt. Auf dem Weg habe ich keine Orcas gesehen. Im September bin ich dann von den Azoren zurück nach Lagos. Den Wal-PAL habe ich ca. 300 sm vor der Küste aktiviert. Ich habe wieder kein Orcas gesehen. Seit dem Anbau des Leitwerks und der Änderung der vorderen Befestigung (ab v2) läuft der PAL sehr ruhig.

Wir haben den Wal-PAL ab Nordspanien (A Coruna) auf unserem Weg bis zu den Kanaren eingesetzt; entlang der Küsten von Spanien, Portugal, Spanien, Marokko dann von der Straße von Gibraltar bis nach Madeira und von dort aus bis nach La Graciosa (Lanzarote). Seitdem fahren wir den Wal-PAL in der Backsliste und werden ihn erst wieder einsetzen, sobald wir auf unserer Reise wieder in gefährdete Gewässer in Europa kommen. Der Wal-PAL wurde jeweils, sobald wir den Hafen verlassen hatten, gemäß damaligem Stand der Bedienungsanleitung ausgebracht und betrieben. Permanent. Regelmäßig fuhren wir dabei zwischen vier und acht Knoten - entweder unter Segeln oder, wenn die Geschwindigkeit auf unter vier Knoten zurückzugehen drohte, unter Maschine. Wir haben den Wal-PAL leicht aus der Mittschiffslinie nach StB versetzt gefahren, damit das Schraubenwasser keinen störenden Einfluss hatte. Dabei haben wir festgestellt, dass der an dem Niroseil befestigte Schwimmer des Wal-PALs dazu neigte, einerseits an die Wasseroberfläche aufzutauchen und dann wieder abzutauchen, andererseits StB von der Mittschiffslinie leicht hin- und herzuscheren.
Ich konnte feststellen, dass der Einsatz des Wal-PALs auf die gesamte Crew einen beruhigenden Einfluss hatte, so dass diese dem Orca-Thema gelassener begegnete. Dies war m.E. sowohl auf Ihre Reputation als Entwickler als auch auf den Umstand zurückzuführen, dass es rational ist, einen möglicherweise wirksames Gerät (trotz bis dato fehlender, aussagekräftiger Daten zur Wirksamkeit) zu verwenden, als lediglich auf das berühmte Pfeifen im Walde zu vertrauen.
Die einzige von uns wahrgenommene Begegnung mit Orcas fand am 26.07.2022 vor Nordspanien auf dem Weg von A Coruna nach Corme zwischen 15:00 und 18:00 Uhr statt, als wir bei 4-5 Bft. aus N unter Vollzeug (Großsegel, Klüver, Kutterfock) in Sichtweite der Küste - aber wenige hundert Meter seewärts von einer kleinen Flotille deutscher Yachten auf die Bucht von Corme zuhielten. Nachdem wir in der Bucht vor Anker gegangen waren, wurden wir von der Crew der deutschen Yacht „Frechdachs“ darauf angesprochen, dass draußen vor der Bucht, in der Nähe von unserer Yacht, eine Hallberg-Rassy von Orcas angegriffen und beschädigt worden sei und dass diese Orcas auch die Ruderanlage eines zur Hilfe kommenden Katamarans attackiert und beschädigt hätten. Wir wurden gefragt, ob wir denn nicht von den Orcas in dieser Region gehört hätten. (Nein, hatten wir nicht), die der Grund dafür gewesen seien, dass die o.g. deutsche Flotille dicht unter Land gesegelt sei, während wir weit seewärts den Weg in in tiefem Wasser gewählt hätten (vermeintlich besonders mutig, effektiv nur wegen der perfekten Segelbedingungen an diesem Tag). Im Ergebnis hatten wir an diesem Tag den Wal-PAL im Einsatz und die Orcas haben vor der Bucht von Corme nicht unser Boot angegriffen und beschädigt, sondern sich zwei in der Nähe laufende Yachten als Opfer herausgepickt, die nach unserem Kenntnisstand nicht mit Wal-PALs ausgerüstet waren.


Wir segelten am 4. Juni durch die Gib-Straße und folgten der Küste Marokkos. Wal-PAL achtern an SB-Rumpf eingesetzt, zieht in Richtung der Mitte des Katamarans. Wir segelten innerhalb der 20-m-Tiefenlinie, außer direkt westlich von Cap Spartel, wo sich zwischen der Küstenlinie und der 30-m-Tiefenlinie eine Fischfarm befindet, die uns auf eine Wassertiefe von etwa 35 m zwang. Wir sahen in der GT Orcas App, dass östlich der Fährlinie Tanger – Tarifa keine Begegnungen aufgezeichnet wurden, also steuerten wir genau in dem Moment auf tieferes Wasser zu, als wir an der Fähre vorbeikamen. Ein paar Minuten später (vielleicht 5 Minuten) wurden bei etwa 45 m Tiefe 4 Orcas in etwa 100 m Entfernung gesichtet. Ich habe die Bootsgeschwindigkeit sofort von ca. 12 kn auf ca. 5 kn verlangsamt. Bevor wir Zeit hatten, zum Ufer zu wenden, waren die Orcas nur noch etwa 20 m vom Boot entfernt. Doch plötzlich schienen die ersten beiden wie gelähmt zu sein. Sie drehten sich auf die Seite und ließen sich am Boot vorbeitreiben. Einer davon nur etwa 2m vom BBS des Bootes entfernt, der andere etwa 5 m von der SB-Seite. Genau das Gleiche geschah mit den anderen beiden, die ein paar Meter hinter den ersten beiden Orcas folgten. Von einem davon musste ich wegsteuern, um ihn nicht mit dem BB-Bug zu treffen, vom anderen etwa 10 m entfernt zum SB. Dann kreuzte ich in Richtung Ufer. Als wir mit der Wende fertig waren, waren die Orcas verschwunden. Wir hatten etwa 26 kn TWS aus Osten und eine Wellenhöhe von etwa 2,5 m.
Ich denke, es sollte besser beschrieben werden, dass der Wal-PAL keine Wirkung hat, wenn die Bootsgeschwindigkeit, sagen wir, mehr als 8 kn beträgt (aufgrund der Schallausbreitungsgeschwindigkeit im Wasser). Und ebenso, dass die Bootsgeschwindigkeit, sagen wir, mehr als 2 kn betragen sollte (sonst hängt der PAL Richtung Meeresboden). Ich denke auch, dass Sie einen Meter elastisches 5-mm-Gummi-Bungee-Seil als „Stoßdämpfer“ beilegen sollten, falls der PAL einen schwimmenden Gegenstand berührt. Außerdem denke ich, dass Katamarane zwei PALs haben sollten, einen an jedem Rumpf. Vielen Dank für Ihre großartige Arbeit die - vermutlich - einen Orcaangriff auf unseren Outremer 5X Katamaran verhindert hat.


Meine Route im Oktober war Gibraltar bis ans Ende des Verkehrstrennungsgebiets küstenparallel und küstennah (blieb also außerhalb des VTG) westwärts, dann fast genau südlich nach Tanger. Später ging es relativ küstennah weiter mit Zwischenstopp in Mohammedia (bei Casablanca). Kurzfristig hatten wir vor Tanger eine Hai-Flosse gesichtet. Der Pinger blieb einsatzbereit an Bord. Ich hätte ihn bei Orca-Sichtung sofort raus geworfen. Auf dem weiteren Weg nach Lanzarote gab es teils kilometerlange Stellnetze mit und ohne blinkende Warnbojen und viele schlecht sichtbare Reusen, sogar bis 80 sm vor der marokkanischen Küste. Da ist natürlich ein hinterher geschleppter Pinger in großer Gefahr.

Unsere Erfahrungen mit dem Wal-PAL waren durch die Bank sehr positiv. Wir haben uns zwar so weit möglich auch an die Empfehlung gehalten auf der 20 Meter Linie zu fahren aber der Wal-PAL gab uns zusätzlich ein gutes Gefühl. Selbst bei 7 Knoten Fahrt hat er sehr gut die Tiefe des Ruders gehalten. Ein Erlebnis ist uns auf unserer bisherigen Reise sehr im Gedächtnis geblieben: Kurz vor Cabo Espichel, einer der wenigen Etappen auf der wir nicht die 20 Meter einhalten konnten, hatten wir ein seltsames Phänomen. Es war schon Dämmerung und die Sicht sehr schlecht, als unser Tiefenmesser wiederholt von fast hundert Metern auf Tiefen von 3 bis 10 Metern rauf zählte. In Abständen von ein bis zwei Minuten. Nach 3-4 mal war dann wieder alles normal. Kurz nach unserer Passage gab es in eben dieser Region Angriffe von Orcas. Könnte es sein das wir eine „Begegnung“ hatten die dank ihres Wal-PAL ohne Angriff abgelaufen ist? ... Denkbar wäre es! Bei unserem Wal-PAL ist das Leitwerk verschwunden, daraufhin haben wir ihn uns nochmals genauer angesehen. Es scheint als hätte etwas „Großes“ angebissen. Auf dem weißen Paravan und dem Wirbel sind Spuren zu erkennen, die fast wie Bisspuren (eines Hais) aussehen. Nochmals vielen Dank und wir können jedem Segler nur empfehlen sich mit einen Ihrer Wal-Pals auszurüsten.

Wir sind jetzt 3 Tage über die Biskaya von Camaret Sur Mer nach A Coruna gesegelt mit Wal-Pal. Wir haben 3 Orcas auf unserer Steuerbordseite im Abstand von 50 bis 100 m für ca. 15 Minuten gesichtet, die dann aber abdrehten. Zufall oder Wal-Pal?

Wir sind jetzt mit dem PAL von Brest nach Baiona gesegelt und hatten den PAL ab ca. Mitte Biskaya im Betrieb. Schleppen war mit dem mitgeliefertem Schleppbrett kein Problem. Bei 5-7 Knoten lag er stabil unter der Wasseroberfläche. Wir hatten Orca-Kontakt mit einer Gruppe von 2 - 4 Tieren. Wir fuhren gerade recht langsam bei 3 Knoten und die Tiere kamen langsam auf uns zu. Ein Orca lag direkt vor unserem Bug und ich musste hart ausweichen, um nicht gegen ihn zu fahren. Ein anderes Tier schwamm an der Backbordseite von vorne nach hinten an unserem Schiff vorbei und ist abgebogen, als es am Heck angekommen ist.

Wir haben unseren Wal-Pal über die Biskaya, an der spanischen und portugiesischen Küste und vom Festland bis Madeira hinter uns hergezogen. Bei unserer Biskaya-Überquerung hatten wir Sichtkontakt zu drei Orkas in einer Entfernung von ca. 50 m, die sich allerdings nur langsam an der Oberfläche bewegten. An der Küste hielten wir uns trotzdem an die Empfehlung, unter der 20m Linie zu bleiben, sofern dies möglich war. Uns ist allerdings aufgefallen, dass uns auch Delphine vom Boot ferngeblieben sind, wenn wir den Wal-Pal draußen hatten. Sobald wir ohne segelten, kamen sie ans Boot und spielten mit dem Bug. Zufall? Generell haben wir uns mit dem Wal-Pal immer relativ sicher gefühlt.

Wir segelten Raumschots unter gerefftem Großsegel von Gijon nach A Coruna und hatten Starkwind (30-35 Knoten) mit hoher Welle. Deshalb hatte ich den PAL nach ein paar Stunden eingeholt, weil er bei der hohen Geschwindigkeit (12 Knoten) nicht dauerhaft unter Wasser blieb und ich Angst hatte, dass er abreisst. Außerdem glaubte ich nicht an eine Orca-Aktion bei diesen Bedingungen. Direkt nachdem der PAL an Deck war, sichteten wir in 300 Meter Entfernung ein paar große Rückenflossen. 1-2 Minuten danach waren zwei große Orcas direkt an der Bordwand.
Der PAL ging sofort über Bord. Aber nur wenige Meter, da das Stahlseil total vertüttelt war. Es dauerte länger, bis wir die volle Länge draußen hatten.Das Großsegel wurde sofort reingezogen und der Autopilot ausgemacht. Wir liefen dann unter Top und Takel mit 2-3 Knoten. Durch die ganze Aufregung, Hektik und Arbeit, konnten meine Frau und ich die  Orcas nicht beobachten. Ob sie sofort weiterzogen oder noch nahe bei der Yacht waren, ist unklar. Dafür war die Welle zu hoch (3-4 Meter). Wenn allerdings Orcas aus Entfernung zu einer Yacht kommen, geschieht das nicht einfach so. Die hatten etwas vor. Wir glauben, dass der PAL sie abgeschreckt hat. Jedenfalls waren sie weg und unsere Yacht konnte unbehelligt weitersegeln.
Danach haben wir den PAL bis Gibraltar durchgehend auf See geschleppt. Wir hatten keinen Orca Kontakt mehr. Rund um uns herum wurden allerdings immer wieder Yachten angegriffen und beschädigt. Wir fühlten uns mit dem PAL relativ sicher. Delfine haben uns mehrfach besucht und sind direkt am PAL vorbeigeschwommen. Es ist gar nicht sicher, dass wir den PAL jetzt abgeben bzw. verkaufen. Irgendwie gehört er schon zur Yachtausrüstung. Wer weiss, wie die Orcas im Mittelmeer oder woanders in Zukunft drauf sind.

Der PAL Sender wurde leicht backbordseitig angebracht. Am Stahlseil wurde ein ca. 1,50 m langes Tau befestigt, um den PAL Sender   an der Heckreling zu befestigen. Da der Wind einschlief, hatten wir die Segel geborgen. Das Bergen der Segel geschieht nicht im Stillstand des Schiffes. Wir haben Rollsegel, um diese richtig einzurollen fährt das Schiff unter Motor und in einem bestimmten Winkel zum Wind, so dass das Segel in die Einführvorrichtung am Mast sauber einläuft, um  knicke im Segel zu vermeiden. Ähnlich läuft der Bergevorgang bei der Fock ab. Wir waren immer in Fahrt - bei der Bergung mit ca. 2 kn Fahrt. Nach der Bergung der Segel hatten wir ca. 5-6 kn Fahrt unter Motor. Ca. 15 Minuten nach der Bergung der Segel erfolgte die Orca Attacke mit 4-5 Orcas. Zur selben Zeit wurden zwei weitere Schiffe im Abstand von ca. 0,5 bis 1,0 sm angegriffen. Der Pal Sender war im Wasser, fuhren rückwärts. Der PAL hatte ich soweit eingezogen, das dieser fast oben schwamm - jedoch nach unten zeigte - also richtig gemacht- der Sendekegel zeigte auf die Orcas -hat auch nichts geholfen. Zum Teil waren zwei Orcas am Ruder - wahrscheinlich wurde einem ""neuen""Orca gezeigt, wie ein Ruder bearbeitet wird - Lehrstunde für junge Orcas. Ich hatte mir eine kleine Flasche Diesel bereitgestellt, um im Falle eines Falles vorbereitet zu sein.  Aber von dem Diesel ließen sich die Orcas nicht beeindrucken.

Unsere Jeanneau 57 ist 18 m lang und wiegt 23 Tonnen. Wir wurden am 26. Juni vor Tanger angegriffen. Die Orcas waren vom Wal-PAL scheinbar unbeeindruckt. Es ist unklar, ob dies auf eine Fehlfunktion des Wal-PAL oder einen Batterieausfall zurückzuführen ist. Dieser Aspekt wird geklärt, sobald der PAL wieder beim Unternehmen eintrifft.
Acht Orcas griffen das Boot und das Ruder zwei Stunden lang an. Dabei kam es zu einem Schaden an der Ruderanlage (Ruderkette rutschte ab) und die Wale drehten das Boot immer wieder um 360 Grad. Dadurch riss das Hauptsegel. Das Boot konnte weiterhin über die Notpinne gesteuert werden. Als die Schleppleine an Bord befestigt wurde, verfing sich ein Besatzungsmitglied darin und wurde leicht verletzt (Blutergüsse). Das Boot liegt jetzt in Tanger und wartet auf den Kran, der sich aufgrund des Aid al Adha-Festes bis Montag verzögert. Die Inspektion durch einen Taucher ergab, dass das Ruder beschädigt, aber offenbar reparierbar ist. Die verrutschte Ruderkette konnte wieder angebracht werden.
Für uns haben die Wale eindeutig das Boot anggegriffen: sie schlugen immer wieder mit ihren Schwänzen auf die Wasseroberfläche. Wir hatten nur einen Feuerwerkskörper an Bord, dessen Einsatz dazu führte, dass der Angriff für etwa 10-15 Minuten unterbrochen wurde. Danach wurde er wieder aufgenommen.

Wir segelten am 4. Juni mit unserem Boot Oyster 46 von Portimao (Atlantik) nach Moraira (Mittelmeer). Wir nutzten den Wal-PAL bis wir Gibraltar passierten. Keine Orca-Kontakte. Als wir jedoch in der Nähe von Barbate vorbeikamen (ungefähr um 4 Uhr morgens) mit Motor/Segel, wegen Gegenwind, hatten wir über UKW Kontakt mit einem anderen Segelboot, das angegriffen wurde, aber nur wenige Minuten lang und ohne Schaden. Das war genau 20 Minuten, nachdem wir dort vorbeigekommen waren, hinter unserem Kurs. Ich denke, aus mechanischer/optischer Sicht bedarf Wal-PAL keiner Verbesserung – es ist solide und robust, die Stahlleine ist gut befestigt. Zum Signal – Sie sind der Spezialist – können wir nichts sagen.

Wir hatten eine sehr schöne Überführungsfahrt von La Rochelle ins Mittelmeer ohne Orca-Interaktion und viele Delfinbesuche. Ich vermute, dass das PAL die Interaktionen verhindert, weil mir klar wurde, dass einige Grindwale, die wir gesehen hatten, wegschwammen, als wir in ihre Nähe kamen.

Wir sind inzwischen 3x durch Gibraltar und einmal Biskaya bis Gibraltar gesegelt. Das Gerät wurde jeweils mehrere Tage bei allen möglichen Seegängen hinter unserem Katamaran hergezogen. Ich habe noch die 1.3 mm Angelleine mit gecrimpten Verbindungen. Jedoch habe ich überall wo möglich eine Sicherung aus Angelleine zusätzlich angebracht. Ich bin der Meinung, so kann man das Gerät gar nicht verlieren. Bei Nichtbenutzung werden alle Teile mit Süßwasser gespült und alle Metall- und Aluminiumteile (Wirbel und Crimp) mit Silikonfett eingesprüht. sieht alles aus wie neu.
Erst letzte Woche sind wir mitten durch den Orca-Hotspot südl. von Barbate, von den Azoren ins Mittelmeer kommend, in der Nacht durch den Kanal gesegelt. Andere Schiffe berichteten von Sichtungen in der unmittelbaren Gegend, wir haben nichts mitbekommen. Auf alle Fälle vermittelt das Gerät Sicherheit. Auch die Delphine lassen sich dadurch nicht von einem Besuch abhalten.


Wir haben den Wal-PAL letztes Jahr genutzt, als wir mit unserem Katamaran von den Niederlanden ins Mittelmeer segelten. Wir haben den PAL täglich im Golf von Biskaya / Nordwestspanien / Portugal / Südwestspanien eingesetzt und an dem Tag, als wir Gibraltar passierten. Wir keine Orcas gesehen, obwohl  fast jeden Tag eine Yacht in der Nähe von Schwertwalen angegriffen wurde.



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